Im Term Sheet sind die Klauseln zu Kontrolle und Verteilung ebenso bestimmend wie die Bewertung, mitunter sogar mehr. Die wichtigsten sind: die Liquidations- und Exit-Präferenz (Liquidation Preference), der Verwässerungsschutz (Anti-Dilution), die Veto- und Zustimmungsrechte der Investorenseite, die Zusammensetzung des Verwaltungsrats (yönetim kurulu), die Beschränkungen für die Übertragung der Gründeranteile und deren Vesting, das Vorerwerbsrecht (ROFR) sowie die Mitverkaufsrechte (Tag-along) und Mitverkaufspflichten (Drag-along) — und die Frage, aus wessen Anteil der Optionspool herausgeschnitten wird.
Das Term Sheet sieht zwar aus wie eine Absichtserklärung, deren Klauseln überwiegend nicht bindend sind; tatsächlich errichtet es aber bereits das Gerüst der späteren Gesellschaftervereinbarung und der Satzung — der Text, den Sie unterzeichnen, bestimmt die endgültige Ordnung zu einem großen Teil im Voraus. Diese Anteile und Rechte nehmen ihre Gestalt im Rahmen des türkischen Handelsgesetzbuchs (Türk Ticaret Kanunu, TTK, Gesetz Nr. 6102) an; wir empfehlen deshalb, jede einzelne Klausel vor der Unterzeichnung gemeinsam durchzugehen, solange ihre Änderung noch nichts kostet.
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